Die Sanierung der Stephanuskirche und der Neubau unseres Gemeindezentrums ist nun schon seit einigen Jahren ein Dauerthema der Presbyteriumssitzungen. Die Notwendigkeit wurde durch umfangreiche Gutachten belegt und mögliche Lösungen der baulichen Probleme durch verschiedene Planungsszenarien gestaltet. Dabei ging es immer auch um die grundsätzliche Frage „Sanierung oder Neubau“.

Nach einer langen ausführlichen Planungszeit steht nun fest: Die Stephanuskirche wird gründlich saniert und das Gemeindezentrum neu gebaut. Die Renovierung wird eine rundum erneuerte und energetisch verbesserte Stephanuskirche zeigen, die sich Seite an Seite mit einem neuen Gemeindezentrum für die Zukunft aufstellen wird. Neben der Berücksichtigung wichtiger ökologischer Gesichtspunkte wird sich der Baukörper stärker als bisher dem Veedel öffnen und gleichzeitig als Kirche erkennbarer werden.

Die Stephanuskirche bleibt erhalten, die beeindruckenden Fensterseiten werden in neuem Glanz erstrahlen, die Ausrichtung der Kirche in die vier Himmelsrichtungen wird durch die Beseitigung der baufälligen Empore deutlicher zu sehen sein. Die Kirche erhält einen Glockenstuhl an ihrer Ostseite für zwei Glocken.

Das Gemeindezentrum wird ganz neu gebaut, es wird größer und rückt ein gutes Stück nach hinten bis in den Bereich des Gartens der ehemaligen Pfarrwohnung. Im ersten Stock werden sich Veranstaltungsräume, Küche und auch das Gemeindebüro befinden, im zweiten Stock entstehen drei Mietwohnungen. Die Verbindung zwischen Kirche und Gemeindezentrum wird hell und großzügig erweitert. Die gesamte Anlage ist natürlich vollständig barrierefrei. Am Rande des großen Innenhofes entstehen Parkplätze für die Kirchenbesucher.

Kölner Stadt-Anzeiger vom 23.5.19

Ab Juni 2019 wurden Gemeindezentrum und Kirche ausgeräumt und der Bagger steht auf dem Gelände und tut ganze Arbeit:

In der Bauzeit werden wir in der Annakirche auf dem Gelände der Sozialbetriebe Köln unsere Gottesdienste halten. Dort gibt es auch einen großen Gemeinderaum, den wir nutzen können. Außerdem werden wir in der katholischen Nachbargemeinde St. Engelbert Gemeinderäume nutzen dürfen, und das ist ein schönes Zeichen gelebter Ökumene.